Ist aufregend anders

Einen Bausparvertrag kündigen ohne große Verluste

Für den Abschluss eines Bausparvertrages fällt eine Abschlussgebühr an. Die beträgt meistens ein Prozent der Bausparsumme. Bei einer vorzeitigen Kündigung des Vetrages ist diese Gebühr verloren.

Wer seinen Bausparvertrag kündigen möchte, sollte sich im Vorfeld danach erkundigen, mit welchen Verlusten er zu rechnen hat. Häufig sind die Verluste bei einer rechtzeitigen Planung zu vermeiden.

Der Gesetzgeber hat für die Gewährung von Prämien für die Einzahlungen auf einem Bausparvertrag verfügt, dass diese Verträge über einen Zeitraum von sieben Jahren gehalten werden müssen. In dieser Zeit werden die beantragten Prämien auf einem Zwischenkonto verbucht und erst nach Ablauf der Sperrfrist von sieben Jahren dem Bausparkonto gutgeschrieben. Kündigt der Bausparkunde seinen Bausparvertrag vor Ablauf dieses Zeitraumes, werden die vorgemerkten Prämien ersatzlos gestrichen. Das kann durchaus einige Hundert Euro ausmachen.

Ein weiterer Verlust droht dem Bausparkunden dann, wenn er das Guthaben aus seinem Vertrag vorzeitig ausgzahlt haben möchte und den Vertrag vor der Zuteilung kündigt. Einige Bausparkassen lassen die Auszahlung bis zu einem bestimmten Betrag zu, möchte der Kunde aber einen höheren Betrag ausgezahlt haben, muss er, um die Auszahlung gebührenfrei zu stellen, eine Kündigungsfrist einhalten. Kann er das nicht, muss er gestaffelt nach Monaten der vorzeitigen Auszahlung eine Gebühr akzeptieren, die bei der Auszahlung direkt einbehalten wird.